Die Pflicht in kurzer Form
Elektronische Kassensysteme müssen in Deutschland durch eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) geschützt sein. Jeder Geschäftsvorfall wird dabei unveränderbar protokolliert und signiert. Grundlage sind die Kassensicherungsverordnung und die GoBD.
Dazu kommt die Belegausgabepflicht: Zu jedem Verkauf muss ein Beleg bereitgestellt werden. Er darf digital sein — ein QR-Code aufs Kundenhandy erfüllt die Anforderung und spart Papier.
Dieser Text ist eine allgemeine Einordnung und ersetzt keine steuerliche Beratung. Für die Beurteilung des Einzelfalls ist die Steuerberatung zuständig.
Cloud-TSE oder Hardware-Stick?
Eine Hardware-TSE steckt als Modul oder USB-Stick in der Kasse. Sie funktioniert, hat aber drei praktische Nachteile: sie kann ausfallen, sie läuft nach einigen Jahren ab, und sie gehört zu genau einer Kasse. Bei mehreren Filialen wird daraus schnell Verwaltungsaufwand.
BeggApp arbeitet mit einer Cloud-TSE über fiskaly. Die Signatur läuft über einen zertifizierten Dienst, es gibt keinen Stick, der verloren geht, und keine Zertifikatsverlängerung von Hand. Neue Kassen werden zugeschaltet, ohne dass Hardware beschafft werden muss.
Was bei einer Kassennachschau gebraucht wird
Die Kassennachschau kommt unangekündigt. Verlangt werden in der Regel der DSFinV-K-Export für den Prüfzeitraum, die Verfahrensdokumentation und der Nachweis der TSE-Anbindung.
In BeggApp ist der DSFinV-K-Export vorkonfiguriert und wird für den gewünschten Zeitraum erzeugt. Die Verfahrensdokumentation ist im System hinterlegt und lässt sich ausgeben. Damit ist die Prüfung eine Frage von Minuten und nicht von Tagen.
- DSFinV-K-Export für jeden gewünschten Zeitraum
- Verfahrensdokumentation im System hinterlegt
- Nachweis der TSE-Anbindung je Kasse
- Unveränderbare Aufzeichnung aller Geschäftsvorfälle
- Digitaler Beleg per QR erfüllt die Belegausgabepflicht
Was passiert, wenn das Internet ausfällt
Eine häufige und berechtigte Frage bei Cloud-Lösungen. In BeggApp läuft die Kasse offline weiter und die Signatur bleibt rechtskonform; die Vorgänge werden nach Rückkehr der Verbindung übertragen. Der Verkauf steht also nicht still, und es entstehen keine Aufzeichnungslücken.
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BeggApp ist monatlich kündbar und startet ab 49 € im Monat. Die Einrichtung einer Filiale dauert in der Regel unter einer Stunde.
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Braucht eine Bäckerei eine TSE?
Ja, sofern ein elektronisches Kassensystem eingesetzt wird. Die Kassensicherungsverordnung verlangt, dass jeder Geschäftsvorfall durch eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung unveränderbar protokolliert wird. Für die Beurteilung des Einzelfalls ist die Steuerberatung zuständig.
Was ist der Unterschied zwischen Cloud-TSE und Hardware-TSE?
Eine Hardware-TSE steckt als Modul oder USB-Stick in der einzelnen Kasse, kann ausfallen und läuft nach einigen Jahren ab. Eine Cloud-TSE signiert über einen zertifizierten Dienst, benötigt keine Hardware und lässt sich für weitere Kassen zuschalten. BeggApp nutzt die Cloud-TSE von fiskaly.
Erfüllt ein digitaler Bon die Belegausgabepflicht?
Ja. Der Beleg muss bereitgestellt, aber nicht zwingend gedruckt werden. BeggApp stellt ihn auf Wunsch als QR-Code für das Kundenhandy bereit, was Papier spart und die Pflicht erfüllt.
Was wird bei einer Kassennachschau verlangt?
In der Regel der DSFinV-K-Export für den Prüfzeitraum, die Verfahrensdokumentation und der Nachweis der TSE-Anbindung. In BeggApp ist der Export vorkonfiguriert und die Verfahrensdokumentation im System hinterlegt.
Bleiben die Aufzeichnungen bei einem Internetausfall vollständig?
Ja. Die Kasse arbeitet offline weiter, die Signatur bleibt rechtskonform, und die Vorgänge werden nach Rückkehr der Verbindung übertragen. Es entstehen keine Aufzeichnungslücken.